Vanessa und Agapi tauschen sich über ihre Schutzmechanismen aus und stellen fest, dass sie es beide kennen in die Überverantwortung zu gehen. Vanessa beschreibt, wie das Gefühl, für das Wohlergehen ihrer Mutter sorgen zu müssen, diesen Mechanismus prägte. Sie nahm irgendwann nur noch die Unfähigkeit ihrer Mutter wahr und nicht den eigenen Schmerz den diese ihr zufügte – erst Jahre später wird ihr bewusst, dass sie den Job der Mutter übernimmt, um ihren Eltern zu helfen. Agapi leitet ihr Muster auch aus dem Wunsch ab, vom emotional distanzierten Vater gesehen zu werden, ist sich aber nicht sicher, ob da nicht noch mehr Geschehnisse hinter stecken. Beide reflektieren über die weitreichenden Folgen dieser Prägung, von ihrer Tendenz zur Selbstständigkeit – der Controletti in ihnen behält lieber den Überblick und glänzt mit Aktionismus – bis hin zur Unfähigkeit, Stille und negative Gefühle anderer zu ertragen.
1 – TEIL – Da das vollständige Gespräch über zwei Stunden ging beschließt Agapi zwei Folgen daraus zu machen. Am 23. Dezember folgt der zweite Teil. Beide Folgen sind eng miteinander verbunden, da sie die Ursache (Folge 1: Überverantwortung) und die Lösung (Folge 2: Ausstieg und Heilung) desselben inneren Konflikts beschreiben.
Ihr zwei Lieben,
mit großem Interesse habe ich Euch heute zugehört und freue mich schon sehr auf den 2.Teil.
Liebe Grüße
Iris Jil
das freut mich sehr, jil!
ich sende dir herzensgrüße,
agapi