Agapi versucht zu entspannen, während Rado 100 Kilo Erdnüsse brennt. Es gelingt ihr nur mittelprächtig. Ihr Tag neigt sich widerspenstig. Agapi will ihrem Bedürfnis Sinn machen zu wollen auf die Spur kommen und so reflektieren die Beiden über Demut, Kränken und Belohnung. Sie durchkämmen dabei die fast schmerzhafte Suche nach Produktivität, die sie oft daran hindert, einfach nur zu sein und beide realisieren, dass sie sich in Sachen Frustrationstoleranz in nichts nachstehen. Doch auf ihre Leidensgeschichte – Rausschmiss aus Petershof, neue Bleibe für GUTDING suchen und sich wieder einmal hintenanstellen – blicken sie unterschiedlich. Das über zwei Jahre im Lagerkabuff Mustafa leben, was als Zwischenlösung gedacht war, sitzt Agapi noch in den Knochen. Sie will sich nie wieder Aufopfern und hinterfragt ihre Ausdauerfähigkeit, die im Krieg vielleicht von Vorteil ist, ihr jetzt aber völlig krank erscheint.