Angekommen!

Mir glückt es recht gut, dem Chaos, das bis zu meinen Knöcheln schwappt, willkommen zu sagen. Hei, was soll’s, es ist wie es ist und kommt auch wieder geregelt. Lebensabschnitte, in denen ich genauestens wissen werde, was als nächstes kommt und wo was liegt, wird es bestimmt noch zur genüge geben. Ausserdem glaub ich ja, dass so ein Umzug mit dem ganzen wo-ist-nun-schon-wieder-das-und-wo-hatte-ich-doch-gleich-jenes, wie ein dicker Wälzer-Sudoku-durcharbeiten ist. Das belebt das Hirn!

Wo bitte ist Oben?

Mein Leben ist gerade nicht ohne. Ich bekomme schubweise Muffensausen. Dann stockt mein Herz, mein Atem wird still und mir erscheint alles zu groß für mich kleine Agapi zu sein. Dann weiß ich auch nicht so recht was ich hier in meinen Blog schreiben soll. HILFE?

Herz-Trüffel

Die Auszeit, die ich mir diese Woche gegönnt hab, könnte ich auch Tournee nennen oder Besuch-den-Freund-Tour. Ich hatte einfach mal das Bedürfnis mich in der alten Heimatstadt sehen und treiben zu lassen. Vielleicht wollte ich aber auch nicht die Ruhe nach dem Sturm spüren – mich spüren. Rado hatte Sohn-Ferien und ist mit Freunden weg gefahren und ich … ja, ich, was mach ich mit dem zerzausten Mich?! So hatte ich mich verabredet und mir Freiräume gelassen, an denen ich schauen konnte, was mich auf dem Weg noch so kreuzen wollte. Es war und ist noch eine feine Zeit. Die Begegnungen, die ich in der doch sehr kurzen Zeit in mein Leben bringen konnte, waren für mich auch mal wieder wichtig. Ich konnte mit einer Freundin vieles wegplaudern und mit anderen über all das, was passiert ist, sprechen – so schön im Gegenübersitzen, wo Pausen des Schweigens auch schön zuzulassen sind.

lass es laufen

Wenn sich das, was ich angekurbelt habe, im Ungewissen wälzt und ich so gar nicht weiß, wie es ihm geht und ob es überhaupt seinen Weg geht, dann ist das für mich unglaublich schwer auszuhalten. Ich bin ein Kontroll-Freak. Jetzt kann ich Müttern und Vätern nachfühlen, die ihr Kind in die weite Welt entlassen und zu gerne wissen wollen würden, was es jetzt macht und wie es ihm geht. „Wenn Du nichts vom Kind hörst, dann geht es ihm gut!“ hab ich schon manchmaloft tröstend zu ihnen gesagt. Jetzt finde ich mich im Nachhinein echt doof …

Leidenschaft

Eine Woche ist vergangen in der ich mich nur treiben lassen durfte. Einmal bin ich auch wieder, nach dem ich mich etwas vom Turbo-Wochenende erholt habe, meinen Lieblings-Wanderweg gewandert. Die Tage kamen und vergingen. Nur einen Termin hatten wir vorgestern mit dem Amts-Mann an dem neuen Ort, wo wir ab Dezember wohnen werden. Er hat sich die wunderschöne alte Gutsküche angeschaut und uns gesagt, was wir alles an ihr verändern müssten, damit es eine Profi-Küche werden darf.

Lauf mein Pferdchen

Ich sollte besser Schritt fahren. Kann ich aber gerade nicht. Unsere GUTDING-Aufstriche wollen jetzt in die Welt beißen.

Ja, seit gestern können die Bio-Läden beim Bio-Großhändler unsere herzhaften Aufstriche Schnucki, Samt, Schmauch, Nett und den neuen süßen Nachzügler Bolle bestellen. Und dann könnt ihr sie im Bio-Laden, der 100% Bio verkauft im Kühlregal finden. Wenn nicht, unbedingt nachfragen.

30 Kinder

Die Ereignisse tanzen schon wieder Polka. Ganz kurz möchte ich doch ein Lebenszeichen senden, obgleich mir bereits die Augen schwer werden. Meine Tage haben gerade etwas sehr lautes.

Ins Herz

Meine Gedanken flitzen in meinem Leib herum, bevor ich meine Augen aufmachen kann. Ich befinde mich also noch in der Traum-geht-Erwachen-kommt-Phase. Sie leisten glaube ich Vorabeit oder machen einfach nur Party. Ich bin gerade erst mit meinem Verstand dazu gekommen – muss erst einmal lauschen worum es geht.

Neues Buntes

Man könnte meinen, ich hätte den ganzen Sommer über geschlafen. War aber nicht so. Es ist so viel schönes, bedenkliches und turbulentes um mich herum gelaufen, manches hat mich angefahren, so das ich es erst einmal erleben sowie verdauen musste und einmal hats mich sogar getroffen. Volle Lotte ins Herz, darüber brüte ich noch. Keine Sorge mir und Rado geht es gut, wir haben uns nur in diesem Sommer treiben lassen, von dem was kam und uns mitnehmen wollte. Ja wir haben uns mehrmals auf das vorbeifahrende Schiffchen gesetzt und sind dahin geschippert, wo das Schiffchen hintrieb.

Sommer-Schlaf

Die Hitze macht mir ein wenig zu schaffen. Ich bin dann so träge. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass Rado und ich die letzte Zeit rumgerödelt haben, als wenn’s kein Morgen gäbe. Da macht mein Körper, wie zu Karriere-Zeiten, einfach schlapp. Dann möchte er ins Bett gebracht werden und sich ausruhen. Er lässt mir dann auch die Augen schwer werden, damit ich nichts mehr sehen kann und ruhe.