Hühner schlachten selbst gemacht

John Seymour „Selbstversorgung aus dem Garten – Wie man seinen Garten natürlich bestellt und gesunde Nahrung erntet“ und „Das neue Buch vom Leben auf dem Lande – Ein prakztisches Handbuch für Realisten und Träumer.“

Liebe Hanna, danke für das ausleihen der beiden wunderschönen Bücher. Hab natürlich gleich geschaut, was mir John in Sachen Tomaten-pikiren für Tipps geben kann und bin dann ins stöbern und träumen gekommen. Bei „Verschiedenes“ aber habe ich inne gehalten – ich begann zu überlegen. Ich meine, seit drei Jahren esse ich zu Hause nur noch vegetarisch, weil Rado das in mein Leben getragen hat. Er ist vegetarier und kocht bei uns und ich esse für mein leben gerne – natürlich auch vegetarisch, wenn es lecker ist.

Tante-Emma-Dorf

Heute war ein bewegender Artikel in der taz – Danke Kerstin für das an uns denken. Das Tante-Emma-Dor, da geht es um einen Ort, dem seine Bank weggelaufen ist und die Bürger plötzlich ohne ihre geliebte Infrastruktur dastanden. Aber sie haben nicht verzagt sondern Hand angelegt und sich selbst geholfen – alle miteinander.

Was ist unsere Intention?

Wenn ich erzähle, das ich gerade dabei bin ein Dorf zu gründen, ist das Interesse groß. Die Sehnsucht ist bei vielen da friedlich, respektvoll, sich helfend und wertschätzend miteinander zu leben. Aber wenn ich ganz konkret nach der Intension frage, dann verunsichere ich meinen Gegenüber häufig. Das ist mir dann auch etwas unangenehm, doch ist es mir wichtig, das jeder für sich weiß, wieso er in eine solche Dorfgemeinschaft wollen würde.

Der Mann auf der Bank.

In den letzten Tagen habe ich mich mit meinem lieben Freund Hans unterhalten. Ich habe ihm von unserem Wunsch, ein Dorf zu gründen erzählt, in dem jeder seine Leidenschaften und Kompetenzen entdecken und ausleben kann. Wie Hans eben ist, hat er gleich nachgefasst, um mich und meine Idee auf Standfestigkeit zu prüfen. „Super, dann komme ich mit in das Dorf und sitze den ganzen Tag auf der Bank und lasse mich von der Sonne streicheln – das kann ich gut!“

Schloss Tempelhof

Ein guter Artikel im Magazin der Süddeutschen. Rado und ich haben meinen Freund Roman dort besucht, als wir letztes Jahr auf dem Weg in die Berge zum Wandern waren. Roman war einer derjenigen, die die Initiative für die Gründung eines solchen Ortes ergriffen hat. „Hut ab!“ und „Wow!“ – ich bin beeindruckt“