Rodeln in den Bergen

Bärbel hatte mir neulich mal ihr schönes Land um Flensburg herum gezeigt. Sie tut viel, damit wir nicht wegziehen oder gar auswandern. Danke Bärbel für deine Ideen und Wachsamkeit immer wieder von irgendwas zu hören. Mich hast du mit Neukirchen an der Flensburger Förde schon gekriegt. Nun wollte ich mir die ganze Gegend mal zu Herzen nehmen und bin mit Rado in ganz Angeln herumgefahren. Richtig angetan haben es mir nun die Hüttener Berge.

Blumenthal, Klappe die zweite!

Wir sind wieder zurück. Der Vertiefungstag und die Woche als Gast-Arbeiterin in Blumenthal waren aufregend, bewegend und lehrreich. Es war hammer intensiv und zwischenzeitlich war mir, als würde ich an einer Überdosis Emotionen sterben. Nun schlägt mein Herz verrückt, springt im Kreis, sagt morgens dies und gleich darauf das Gegenteil. Ich glaub, es weiß gerad nicht was es will.

Moin, Herr Bürgermeister!

Im Juni habe ich begonnen Kontakt zu „Bürgermeistern“ aufgenommen. Wieso nicht anbieten, was ihnen und mir hilft? Unser Dorf-Konzept wäre genau was für die Verantwortlichen in ländlichen Gegenden. Also habe ich, als mein Mutpegel ganz oben war, rumtelefoniert. Und siehe da, Interesse war da. Die hohe Fluktuation und der demografische Wandel macht fast allen außerhalb der großen Städte zu schaffen. Also habe ich, bevor ich nach Frankreich fuhr, um dort für mein neues Unternehmen auf Flohmärkten altes zu erweben, unser Konzept „Handeln ist Gold – Neustart Dorf“ verschickt.

Gemeinschaftsforschung an der UNI Münster

Seit 2001 gibt es an der Uni Münster Vorlesungen und Forschungsprojekte zum Thema soziale und intentionale (ziel-/zweckbestimmte) Gemeinschaften. Es gibt auf deren Webseite zum Beispiel eine Internetbefragung zum Thema Gemeinschaft, ein Radiointerview zum Thema Ökodörfer und weitere interessante Links und Publikationen. Danke für die Info, Rado!

Das macht Gänsehaut

The Cup Song ‚You’re Gonna Miss Me When I’m Gone‘. Ein beeindruckendes Gemeinschaftsprojekt. 600 Studenten und eine Sängerin berühren durch ihre Verbundenheit. Der Film wurde auf YouTube bereits 374.583 angeschaut. Soetwas berührt mich!

Buch fertig und Auf-die-Plätze

Nun bin ich schon die vierte und letzte Wochen hier in dieser franösischen wunderschönen Einöde am schreiben. Morgen gehts zur Belohnung noch ein letztes Mal auf einen der köstlichen Flohmärkte auf denen ich für mein Lädchen in spe einkaufe. Ich weiß, das ist riskant, aber mal ehrlich, eine Boutique-Inhaberin muss auch im Sommer einkaufen, was sie im Winter 2014 erst verkaufen wird. Wenn ich mir vorstelle, ich hab irgendwann meinen Ort gefunden, dann will ich gleich loslegen können.

onthecommons

Das ist die Oya aus den USA. Darauf ist Rado gestoßen. Danke dir! Es scheint so, als hätten sie kein gedrucktes Magazin – braucht’s ja auch nicht. Es ist ein Online-Magazin. Sinn und Zweck des ganzen ist wohl, den Commonsgedanken zu verbreiten, Menschen zu vernetzen und als eine Zentrale Sammelstelle für Commonsthemen zu agieren. Die Seite ist ganz schön umfangreich und wurde bereits 2001 gegründet. Hier gehts zu onthecommons.

Die erste Frau

Geboren am 7. August 1933 in Los Angeles, gestorben am 12. Juni 2012 in Bloomington, Indiana. Sie war eine US-amerikanische Professorin für Politikwissenschaft an der Indiana University in Bloomington. Mit ihrem Mann Vincent Ostrom zählt sie zu den Begründern der Bloomington School.

2009 wurde Elinor Ostrom als erster Frau der von der schwedischen Reichsbank in Erinnerung an Alfred Nobel gestiftete Preis für Wirtschaftswissenschaften zuerkannt, gemeinsam mit Oliver E. Williamson. Ostrom habe gezeigt, „wie gemeinschaftliches Eigentum von Nutzerorganisationen erfolgreich verwaltet werden kann“, heißt es in der Würdigung der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften. (quelle: wikipedia)